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Blog

2015

Worauf man in der Vorhersage der Zukunft achten sollte

·2 mins
Um die Zukunft von Lösungen, Anforderungen und Arbeitsweisen vorherzusehen hilft oftmals ein Blick zurück. Er zeigt, welche Aspekte sich stark verändern, und welche eher stabil bleiben. Sag niemals nie # In der Diskussion um die Zukunft mobiler Lösungen, Systeme und Anwendungen höre ich immer wieder: “das wird nie so sein”. Ein Tablet wird nie ein Notebook ablösen. Ein Smartphone wird niemals zum wertvollsten Arbeitsmittel. Etc. Die Formulierungen “nie” und “niemals” sind in Zukunftsprognosen/-hypothesen per se problematisch. Wenn man “nie” auf eine infinite Zeitlinie legt, entspannt sich die Situation meist. Wird es auch in 100 Jahren nicht so sein? Meist heisst es dann vielleicht.

Lektionen aus der Apple Watch Einführung

·5 mins
Zyniker machen es sich einfach. Der Erfolg von Apple beruht auf der huldigen Gefolgschaft, die im Einfluss des “reality distortion fields” alles kauft auf dem ein Apple Logo ist. Blickt man etwas weiter, kann man aber Muster in der Vorstellung von Produkten erkennen. Am aktuellsten Beispiel der Apple Watch der Versuch einer Analyse. Zeitstrahl # September 2014 # iPhone Event mit der Vorstellung der Apple Watch als “one more thing”: Apple ist die iPhone Firma. Das iPhone macht inzwischen beinahe 70% des Umsatzes aus. Die Apple Watch am gleichen Event vorzustellen war sehr mutig. Die Presse widmete dem neuen iPhone (eines welches sich in Superlativen verkaufen sollte) viel weniger Aufmerksamkeit als es ohne die Apple Watch gewesen wäre. Weshalb stellt Apple die Uhr so viel vor der Einführung vor? Apple ist doch bekannt dafür nur vorzustellen was man am nächsten Tag kaufen kann? Die Analysen sind sich einig. Apple wollte die Geschichte um die Apple Watch kontrollieren. Eine spätere Vorstellung hätte das Risiko von “leaks” durch die Produktionskette enorm erhöht.

Quality Time

·3 mins
Den Begriff „Quality Time“ kenne ich aus der Kindererziehung und er scheint verpönt. Er sorgt für reines Gewissen bei Eltern, die zu beschäftigt sind um viel Zeit mit ihrem Kind zu verbringen. Über gezielte, und vermutlich auch planbare Einheiten von „Quality Time“, versucht man dies zu kompensieren. Sorry für die allfällig zu starke Vereinfachung. In meiner Betrachtung handelt es sich aber um Arbeit. In den Jahren der Diskussion, ob auf einem Smartphone oder einem Tablet gearbeitet werden kann, entwickelte ich das Argumentarium um „Quality Time“. Ganz im Sinne von „decay of subtlety“1verlieren wir uns in polemischen Aussagen wie „auf einem Smartphone werde ich nie ein Excel bearbeiten können“. Ist das überhaupt die Frage? Der Tweet meines Kollegen Urs brachte mich wieder auf diese Argumentation von mir:

5 Jahre iPad — Ein Rückblick

·3 mins
Durch den Podcast Connected Folge 24 inspiriert, überlegte ich mir noch einmal, was denn eigentlich die Gründe für die Einführung von iPads in Unternehmen generell, und der SBB im Speziellen waren. Steve Jobs erwähnte es an der Vorstellung des iPad im Januar 2010. “Heute”1arbeiten alle mit einem Notebook und einem Smartphone. Die vorgestellte Lücke, die ein drittes Gerät, ja eine dritte Gerätekategorie füllen sollte, war umstritten. Persönlich war ich von der Notwendigkeit nicht überzeugt2. Dieses dritte Gerät müsste in Schlüsselfunktionen wesentlich besser sein, als das Notebook oder das Smartphone.

Microsoft macht es Android und iOS Entwicklern leichter

·2 mins
Microsoft kämpft mit der wahrgenommenen App-Lücke von Windows Phone und Windows 8.11. Damit dies mit dem neuen Paradepferd Windows 10 nicht passiert prüfte man verschiedenes. In den letzten Jahren hatte man öfters auf die Crossplattform-Entwicklung mit Hilfe von Xamarin hingewiesen. Auch von Virtualisierungen im Stil von Blackberry war die Sprache. In der gestrigen Ankündigung setzt man auf die einfache Portierung von Apps. Das könnte die App-Lücke effektiv noch weiter schliessen. Doch sind dies die Apps die man auf seiner Plattform will? Sind dies die Apps die Leute zum Umstieg bringen?

Weekend Reader Woche 22

·4 mins
![]({{ “wr222.jpg” | asset_url }}) Im Würgegriff von Kalendern # Mike Monteiro: In my experience, most people don’t schedule their work. They schedule the interruptions that prevent their work from happening. […] People rarely schedule working time. And when they do it’s viewed as second-tier time. It’s interruptible. Meetings trump working time. Why? Wie recht er doch eigentlich hat. Aber dieses Verhalten ist so tief in der Arbeitskultur verwurzelt… ich zweifle an der Veränderung zum Sinnvollen.

Weekend Reader Woche 21

·9 mins
Die Kosten von Performance # Die Einführung von «Instant Articles» von Facebook gibt zu reden. Die Performancegewinne gegenüber klassischen Webseiten ist aber beträchtlich und gibt zu denken. Lohnen sich die Javascript-Funktionen und -Libraries wirklich? Versuchen wir nicht Webseiten mehr aussehen zu lassen wie Apps? Etwas was uns kaum je komplett gelingen wird. Weshalb nicht «back to the roots»? Siehe auch Om Maliks Einschätzung zur Repriorisierung von Geschwindigkeit.

Weekend Reader Woche 20

·5 mins
![]({{ “IMG_0142.JPG” | asset_url }}) Instant Articles # Ausgewählte Publikationen erhalten Zugriff. Vermutlich ein nächster Schritt im Kampf um die Augäpfel und Werbegelder. Eine mögliche, eher technische Interpretation: Not only is the web not fast enough for apps, it’s not fast enough for text either. And you know what, they’re right. Such a stance will be considered blasphemy in some circles. But it doesn’t change the very real and very obvious truth: on mobile, the web browser just isn’t cutting it.

Weekend Reader Woche 19

·5 mins
Device Dream Team # From that perspective, it seems abundantly clear the most compelling set of devices for many individuals is a large screen, touch-enabled smartphone and a thin, lightweight 12-13” screen notebook (preferably with touch as well). Whether in a business environment or for personal usage, this combination seems to be the “dream team” of devices, offering access to virtually any type of application, information or experience in virtually any environment.

Weekend Reader Woche 18

·5 mins
![]({{ “IMG_1128.jpg” | asset_url }}) Jeder ist vorbelastet # Wenn ihr nur einen Link lest, lasst es dieses Video sein. Unglaubliches Experiment: Destin von Smarter Everyday kann Fahrradfahren. Er wurde von Kollegen aufgefordert das Backwards-Bike zu fahren. Es lenkt rechts wenn man links lenkt und umgekehrt. Tolles Experiment. iPad Verkaufszahlen # Meine Seite, die den unmittelbaren Untergang von Apple dokumentiert, pflege ich zwar nicht mehr. Die Unkenrufe werden aber bei den iPad-Verkaufszahlen nicht stiller. Dr. Drang stellt die Zahlen in einer alternativen Weise dar. Nicht beschönigend erklärt er, dass das iPad vermutlich einfach einen zu guten Start hatte. Kombiniert mit der langen Lebensdauer eines iPads, erklärt es die Kurven in den Verkäufen. Alternativ auch die Darstellung von Kieran Healy.